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Newsletter 2024/1



Vorführung „Rückezwergerl“
 

Schwaches Holz, schmale Grundstücke, empfindliche Böden sind oftmals Gründe die eine zeitgemäße Waldpflege verhindern oder zumindest massiv erschweren. Herr Schmötzer, selbst Waldbesitzer, hat sich dem Mainstream „größer, schwerer, schneller“ entgegengestellt und mit einem kleinen , leichten und wendigen Rückezug einer pflegliche Holzbringung verschrieben.
Er hat sich bereit erklärt, uns und Ihnen diese Technik im Rahmen einer regulären Holzerntemaßnahme vorzustellen.

Termin: Freitag 03.05.2024
Uhrzeit: 13.30 Uhr
Treffpunkt: Landsberg in Richtung Erpfting, vor der Brücke über die B17 auf der rechten Seite

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Holzmarkt
 
Der Holzmarkt zeigt sich aktuell nicht von der besten Seite. Die angespannte Lage in der Bauwirtschaft mit rückläufigen Absatzzahlen trifft natürlich auch die Sägewerke. Der Schnittholzabsatz geht zurück. Entsprechend wird auch das Einschnittsvolumen nach unten angepasst.
Nach wie vor läuft die Aufarbeitung der Schadhölzer aus dem Winter auf Hochtouren. Dies führt zu längeren Abfuhrzeiträumen. Mit 6-8 Wochen ist aktuell zu rechnen.
Auch das Preisniveau ist auf 85,00-90,00 €/Fm für das Leitsortiment Fi FL BC 2b+ gesunken. Die Entwicklung für die kommenden Monate ist nicht absehbar. In Anbetracht der zu erwartenden Holzmengen durch Borkenkäferbefall nach dem frühen Schwärmflug werden die Preise voraussichtlich weiter zurückgehen.
Auch der Papierholzabsatz ist seit Ende Februar sehr begrenzt. Welche Mengen in den kommenden Monaten überhaupt verkauft werden können steht noch in den Sternen. Bei der Abfuhr bereits übergebener Partien ist mit Abfuhrzeiträumen von rund 3 Monaten zu rechnen.

Petitition gegen sinnlosen Bürokratismus und die
Totalüberwachung unserer Wälder durch die EU
 

hierzu schreibt der Bayerische Waldbesitzerverband:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Waldbesitzer,

die Europäische Union hat mit der Verordnung zu entwaldungsfreien Lieferketten (EUDR) einen weiteren Schritt in die Totalüberwachung unserer Wälder gestartet und ein Bürokratiemonster in einem nie gekannten Ausmaß initiiert: Ab 2025 müssen Waldbesitzer jeden Stecken Holz - egal ob Brennholz, Abschnitt oder Stammholz, der verkauft wird, mit einer Geolokalisation nach Brüssel melden!
Eigentlich sollte die Waldzerstörung und die willkürliche Rodung für die landwirtschaftliche Erzeugung in anderen Regionen bekämpft werden. Auch wir sind für den Erhalt der Wälder weltweit.
Aber statt sich sinnvoll gegen die weltweite Waldzerstörung einzusetzen, wurde eine Verordnung verabschiedet, die eine reine Gängelung unserer nachhaltigen, multifunktionalen Forstwirtschaft ist.
Sie ist ein weiterer Schritt gegen den notwendigen Waldumbau und den Aufbau und Erhalt klimastabiler Wälder hier bei uns! Sie ist ein weiterer Schritt gegen unseren nachwachsenden Rohstoff Holz!
Wir fordern eine europäische Politik, die Waldbesitzern bei der aktiven und nachhaltigen Bewirtschaftung und Pflege ihrer Wälder und an den Nöten der Menschen, die sie pflegen, ausgerichtet ist. Anstatt sie durch immer neue überzogene Vorgaben zu gängeln und damit im Glauben an die europäische Idee zu erschüttern, muss Brüssel ihnen endlich Vertrauen entgegenbringen. Eine Politik, die sich am Grundsatz der Subsidiarität und Verhältnismäßigkeit orientiert. Nur mit den Waldbesitzern und nicht gegen sie sichern wir klimastabile, zukunftsfähige Wälder im Interesse der gesamten Gesellschaft. Es ist Zeit für einen Kurswechsel!
Jetzt ist es notwendig, dass wir alle eine klare Botschaft nach Brüssel senden! Unterstützen Sie die Petition für eine selbstbestimmte Waldbewirtschaftung in den Regionen:

https://openpetition.eu/!qtmdr


Borkenkäfermonitoring in Bayern
 
Spezialisten an der LWF werten die an Fallen und Bruthölzern gesammelten Daten von Forstrevieren aus. Die Ergebnisse daraus werden dann mit der aktuellen örtlichen Lageeinschätzung durch die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten verknüpft und dargestellt.
Diese Informationen geben dem Waldbesitzer frühzeitige Hinweise auf eine beginnende Massenvermehrung. Dadurch gewinnt er wertvolle Zeit für vorbeugende Maßnahmen und gezielte Bekämpfungsstrategien.

Borkenkäfermonitoring (bayern.de)

  

Tosso Geisenberger

1. Vorsitzender

Martin Mall

Geschäftsführer


Waldbesitzervereinigung Landsberg am Lech w.V.

Penzinger Feld 13
86899 Landsberg am Lech
Tel.:     08191-6571723
Fax       08191-6571725
Mobil  0162-2766681
Email: info@wbv-landsberg.de
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